5 Tipps zum Umgang mit geschwollenen Füßen in der Schwangerschaft

Geschwollene Füße einer FrauIn einer Schwangerschaft kommt es besonders in den warmen Sommermonaten zu Wassereinlagerungen. Besonders unangenehm sind allerdings geschwollene Knöchel.

Da die Haut an den Füßen besonders dünn ist und der Fuß immer gebraucht wird, fällt es hier schneller auf, wenn sich etwas verändert. Die Haut spannt, der Schuh drückt und tut weh – besonders unangenehm am Knöchel, da dort fast alle Schuhe sehr schmal sind. Wassereinlagerungen in der Schwangerschaft treten auf, weil das Blutvolumen zunimmt.

Hier findet ihr 5 Tipps, wie ihr eurer Leiden lindern könnt:

  1. Wenn ihr eure Füße hoch legt kann das Blut, welches gerne in den Beinen „versackt“ leichter wieder zurück zum Herzen laufen. Wenn das Blut gut fließt, kann es auch besser das überschüssige Wasser aus den Beinen aufnehmen und wegtransportieren.
  2. Viel trinken ist jetzt besonders wichtig. Wasser ist wichtig für euch, euer Baby und euer Blut. Wenn ihr wenig trinkt, verdickt sich euer Blut und es fließt schlechter durch die engen Gefäße. Je länger euer Blut durch die Gefäße braucht, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit geschwollene Knöchel zu bekommen.
  3. Bei sitzenden Arbeiten ist es gut wenn ihr eure Füße bewegt. Kreisende Bewegungen, Zehen anziehen, Laufbewegungen unter dem Tisch verbessern den Blutfluss.
  4. Lasst die Elektrolyt-Wert von eurem Frauenarzt untersuchen. Bei massiv geschwollenen Knöcheln kann auch hier manchmal der Grund versteckt sein.
  5. Geschwollene Knöchel sind zwar kein Grund sich krankschreiben zu lassen, aber in jedem Fall ist es ein Grund seinen Partner jetzt zu beauftragen eine wohltuende Fußmassage durchzuführen. Durch die Massage wird das Wasser, welches sich im Gewebe angesammelt hat wieder in die Blutbahn massiert. Vorsicht: Nicht mit zu viel Druck massieren. Sanfte Streichbewegungen zur Ferse sind richtig.

Natürlich sind diese Tipps nur bei gesunden Frauen durchzuführen. Frauen, welche Krampfadern oder schon einmal eine Thrombose hatten, sollten sich vorher mit ihrer Hebamme oder dem Frauenarzt beratschlagen. Oft bekommt ihr dann Stützstrümpfe die dem Gewebe helfen das Wasser in der Blutbahn zu lassen und nicht ins Gewebe einzulagern.

Sind geschwollene Füße und Hände gefährlich für das Baby?

In der Regel nicht. Massive Wassereinlagerungen können aber auch ein Hinweis auf eine Schwangerschaftskomplikation sein. Achtet auch auf euren Blutdruck. Ist dieser über 140/80 solltet ihr in jedem Fall einen Besuch bei eurem Frauenarzt machen.  Denn Gestosen (schwangerschaftsbedingte Krankheiten) oder im schlimmsten Fall eine Präeklampsie (hoher Blutdruck mit Eiweiß Ausscheidung über den Urin) müssen unbedingt überwacht werden.

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