Einkaufen mit Kindern

Einkaufen mit Kinder eine echte Belastungsprobe. Wer kennt das nicht, an der Kasse stehen, es eilig haben und dann eine Mutter vor sich zu haben, die den Wocheneinkauf erledigt. 3 Kinder die eifrig das Band aufladen und sich dabei so laut streiten, dass der ganze Laden denkt „mein Gott, müssen Kinder unbedingt mit zum Großeinkauf? Das macht Spaß.

Furchtbar, für alle die es eilig oder keine Kinder haben!

Ich persönlich weiß noch genau wie ich damals, Kinderlos, nach der Arbeit nur nochmal schnell meinen Lieblingsjoghurt holen wollte. Jedes mal hatte ich eine Mutter mit Ihren Kindern vor mir. Gefühlt hatte Sie nicht nur einen sondern 2 Einkaufwagen voll hatte, um dann an der Kasse zu bemerken das ihr Konto nicht ausreichend gedeckt ist und sie die Hälfte des Einkaufes doch wieder zurück scannen musste.

Lasst es euch gesagt sein, wenn ihr irgendwann Kinder haben wollt, kommt ihr irgendwann auch in eine ähnliche Lage…

Also liebe Mütter, wenn ihr noch keinen Lieferservice nutzt und mit euren Kindern gemeinsam einkaufen geht nutzt folgende Hilfen um einen schönen, harmonischen Einkauf zu haben und nicht ständig von Omas an gemeckert zu werden „ die armen Kinder dürfen ja noch nicht mal einen Joghurt“  

  • Bindet schon vorab die Kinder mit in die Einkaufsplanung ein.
  • Legt fest was Tabu ist und was eingekauft werden darf.
  • helft auch bei Überlegungen, wie was bringen wir Oma zum Wochenende mit, oder so ähnlich…
  • hinterfragt Lebensmittel wo ihr das Gefühl habt das ist entweder zu viel oder das braucht ihr nicht, manchmal gibt es tatsächlich eine plausible Erklärung an die ihr selbst nicht gedacht habt.
  • Habt genug Geld auf dem Konto…;)
  • Genießt die Zeit, in der die Kinder noch Freude an solchen kleinen Dingen haben, mit dem Alter wird nur noch der Kühlschrank leer gegessen und nicht mehr mit beim Packen oder Einladen geholfen.

Um nochmal darauf zurück zu kommen nicht genug Geld mit zu haben … Bei mir war es Heute soweit.

Es sind Ferien, ich habe mit meinen Kindern ein Projekt gestartet. Weil die ewige Frage, ob sie dies oder das haben dürfen ging mir auf die Nerven. Also habe ich mich zu dem Thema „ Einkaufen mit Kindern“ etwas belesen. Ein ganz guter Vorschlag war, seine  Kinder bewusster Einkaufen zu lassen. Sie sollen sich Gedanken machen was sie über die Woche essen wollen. Auch an die Grundnahrungsmittel für Frühstück, Mittag und Abendessen sollen sie denken. Ihr könnt dann das was fehlt oder was ihr noch möchtet dazu packen.

Gesagt, getan. Ich bin Heute mit meinen 3 Kindern im Alter von 3-6-8 in einen großen Laden gefahren um auch alles in einem Geschäft zu bekommen. Mein Großer hatte sich vorab schon viele Gedanken gemacht und war sichtlich aufgeregt.

Dort angekommen, hatten die beiden Mädchen nach 5 Minuten im Obst und Gemüse Regal schon keine Lust mehr und ich dachte, super das hat ja schon mal geklappt.  Was Kinder so in einer Woche alles essen und trinken erschüttert mich jede Woche aufs neue.

Wurst und Käse, Brot und Brötchen an alles wurde gedacht. Die Haushaltsartikel habe ich dann noch dazu gepackt, aber “ im Großen und Ganzen“ war es viel harmonischer Einkauf als in der Woche zuvor.

An der Kasse dann die Überraschung. Natürlich hatten sich die 3 auch noch eine Zeitung ausgesucht. Denn wenn Mama schon sagt „heute sagt sie nicht Nein“ muss man das ja ausnutzen. Nachdem schon die Bandlänge für Unsere Einkäufe nicht ausreichte und die hinter stehenden Menschen mich anschauten als wolle ich für den nächsten Weltkrieg vor kaufen, wurde mir auch noch bewusst das es heute eng werden könnte auf meinem Konto. Bei der Masse an Einkäufen.

Natürlich kam es auch so… Ich dachte, Bitte lieber Gott wo ist das nächste Erdloch in dem ich versinken kann. Meine Kinder natürlich anstatt den Mund zu halten, riefen in einer Lautstärke durch den ganzen Laden. Mama warum geht deine Girokarte nicht? Hast du wieder kein Geld mehr?  AHHHH wie sparen geht habe ich wohl nicht richtig verstanden 😉

Zum Glück hatte ich eine sehr Liebe Verkäuferin die bemerkte in welcher unglücklichen Lage ich war. Sie bot mir an, am nächsten Geldschalter Geld abzuheben, und das es schon sein kann das ihr Gerät nicht stimme. Sie hatte heute schon 2 ähnliche Fälle… So eine Verkäuferin, braucht die Welt, ich hätte sie küssen können.  Es war schließlich schon peinlich genug das ich wusste das es eng werden kann. Aber das sie mir half um bei den 20 anderen Menschen in meiner Schlange nicht das zu bewirken was ich vor rund 10 Jahren selbst immer gedacht habe, war einfach Ehrenwert.

Das Fazit von diesem Einkauf war:

Überlege dir genau was du deinen Kindern erlaubst. Sage niemals zu Ihnen ich sage nicht „NEIN“. Binde sie mit in das Einkaufgeschehen ein, aber überdenke den Rest…

Zuhause angekommen, waren alle drei ganz glücklich und halfen sogar noch beim Auspacken.

Weitere interessante Themen:

 

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.