Mütter beim Tratschen

Mütter in Gruppen – Gemeinschaft oder Konkurrenz?

Mütter beim TratschenMütter sind stolz, Multitasking fähig und lieben ihre Kinder, egal was sie auch tun.

Mütter in Gruppen sind selten eine feste Gemeinschaft.

Viel wichtiger ist aber, wo Mütter ihre Aufmerksamkeit her bekommen. Von der Arbeit? Ja vielleicht ein wenig, allerdings verschieben sich die Werte mit der Geburt eines Kindes. Den die vorher noch sehr geliebte Arbeit steht definitiv nicht mehr im Mittelpunkt. Aufmerksamkeit und Lob wird nur dann gut angenommen, wenn man auf etwas stolz ist und es gerne macht. Aber das sind und bleiben für sehr lange Zeit die Kinder. Andere Mütter als Vorbild zu nehmen, machen die wenigsten. Denn es ist ja viel einfache über andere Mütter zu Lästern und sich selbst dadurch besser zu fühlen. Würden wir unsere Gesprächspartnerinnen ernsthaft loben, würden wir schnell viele Freundinnen finden.

Warum denken Mütter, dass sie etwas besonderes sind?

Noch vor ein paar Generationen war es das normalste der Welt, seine Kinder lange groß zu ziehen. In der heutigen Zeit ist es unsere Gesellschaft die schon kleinen Mädchen beibringt, dass Mutter zu sein etwas besonders seltenes ist.

In den Medien hören Mütter ständig, dass Kinder das höchste Gut sind und die Geburtenrate immer weniger wird. Dazu kommt, dass Frauen immer erfolgreicher werden. Eine gesetzliche Frauenquote trägt nur dazu bei. Frauen sind erfolgreich und kommen dadurch erst spät auf den Gedanken ein Baby zu bekommen. Oder aber werden sogar dazu gedrängt erst spät ein Kind zu bekommen. Eizellen können und werden heute eingefroren, damit der Wunsch zu einem Kind auch im hohen alter noch erfüllt werden kann.

Das ist auch keinem vorzuwerfen. Jeder möchte Erfolg haben und braucht Anerkennung. Unser Staat tut viel dafür das Frauen auch mit Familie arbeiten gehen können. Die Moderne Mutter ist stolz auf sich und zeigt das auch. Dadurch ist sie aber auch angreifbar. Wie ehrlich sind wir heute noch zu uns selbst? gestehen sich Frauen und Mütter noch ein das es manchmal einfach auch zu viel ist?

Hut ab vor jeder Mama die zwischen Job, Kindererziehung und eigener Freizeitgestaltung nicht die Nerven verliert.

Statistiken zeigen ganz klar einen durchschnittlich Altersanstieg von Frauen die ihr erstes Kind bekommen.

Warum denken Mütter so oft, dass sie nicht wie andere Mütter sein wollen?

Mütter vergleichen ihre Erziehung mit der von anderen Müttern. Sie erzählen in höchsten Tönen von ihren Kindern. Mütter schwärmen vom Leben als Mutter. Aber wenn wir uns auch eingestehen das wir in manchen Sachen nicht perfekt sind macht uns das viel sympathischer. Von diesen Mamis gibt es nur sehr selten welche. Es gibt keine perfekte Mama. Auch diese die an jeder anderen kein gutes Haar lassen haben Momente in denen sie schreiend raus laufen könnten, weil sie alles ankotzt. Momente in denen sie denken: „Mein Gott, wie hat meine Mutter das nur gemacht“? So geht es jeder Mutter! Ob sie sich das nun eingesteht oder nicht. Aber das gute ist, wir können uns ändern.

In jeder Mutter steckt eine Frau

Frauen tratschen, das haben sie immer schon getan. Und jetzt wo ihr Lebensmittelpunkt sich um die Kinder dreht, wird darüber geredet. Was macht die andere und was mache ich. Geläster gehört leider auch dazu. Würden Mütter das Getratsche über andere lassen, hätten sie längst nicht so viel Ärger und viel mehr nette Nachmittage, in denen sie sich vielleicht auch einmal darüber unterhalten und austauschen könnten, welche Probleme sie gerade bewältigen müssen.

Jetzt weiter lesen, was junge Mütter interessiert:

0 Kommentare

Dein Kommentar

An Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns Deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.