Baby am Schlafen

Baby Einschlafrituale: 6 Schritte für einen angenehmen Schlaf

Das Baby am SchlafenIn den ersten Lebensmonaten braucht ihr in der Regel noch keine Einschlafrituale für eure Babys. Doch mit jedem Wachstumsschub wird euer Kind aufmerksamer und dann kann es manchmal für einige Eltern sehr schwierig werden abendliche Ruhe zu erlangen.

Es ist aber auch eine sehr intensive und schöne Zeit, die ihr in vollen Zügen genießen solltet. Kuschelt viel und nehmt euren Schatz viel auf die Brust. So wird der Baby Schlaf ganz ruhig.
Viele Fachleute sagen, dass Eltern ihr Baby bis zum sechsten Monat nicht verwöhnen können. Bis dahin könnt ihr also ruhig mit eurem Baby kuschelnd schlafen.

Gute Einschlafrituale helfen leichter euer Baby zum Durchschlafen zu bewegen. Wenn die Nacht trotzdem zur andauernden Qual wird, brauchen viele Eltern Hilfe.

So signalisiert ihr eurem Baby, dass ihr immer da seid:

  • Lest nach dem Abendessen eine kleine Geschichte vor. Es ist wichtig, dass euer Kind zur Ruhe kommt. Hektische Spiele sind jetzt nicht gut, denn um einschlafen zu können ist eher Beruhigung notwendig.
  • Summt gerne beruhigende Lieder wie LaLeLu oder Kindlein-Schlaf.
  • Kuschelt und schmust so lange ihr es möchtet und es für euch in Ordnung ist. Strahlt Geborgenheit und Sicherheit aus. Das ist ganz wichtig zum Ein- und Durchschlafen. (Egal wie anstrengend der Tag für euch war)
  • Wenn es für euch als Paar in Ordnung ist, legt euer Baby zum Schlafen ruhig mit in euer Bett.
  • Aber auch das eigene Babybett ist gut. Seid einfach in den Abendstunden besonders liebevoll.
  • Wenn euer Baby weint, versucht es einmal mit leisem zusprechen und beruhigenden Worten. Wenn euer Baby darauf anspringt, wäre es zum Beispiel auch eine Möglichkeit diese Worte aufzunehmen und zum Schlafen gehen abzuspielen. Viele Kleinkinder hören gerne Musik oder Geschichten zum Schlafen, weil es sie beruhigt. Warum nicht Mamas Stimme hören, wenn es klappt?

Hinterfragt euch einmal selbst, wenn ihr gerade unzufrieden mit den Schlafgewohnheiten eures Babys seid. Habt ihr eurem Baby vielleicht angewöhnt immer auf eurem Arm oder direkt an eurer Brust einzuschlafen?

Oder habt ihr eurem Baby immer sofort den Schnuller gebracht, wenn es nachts schreit? Dann hat euer Baby mit großer Wahrscheinlichkeit gelernt nur mit eurer Anwesenheit einschlafen zu können.

Versucht jetzt einfach nicht mehr sofort hin zulaufen, wenn ihr ein Murmeln hört. Viele Kinder erzählen sich auch mit wenigen Monaten schon kleine Geschichten. Sie beruhigen sich dadurch selbst und es ist auf keinen Fall notwendig daneben zu stehen oder es sogar zu unterbinden.

Natürlich ist damit nicht Gejammer oder echtes Weinen gemeint.

Weitere Möglichkeiten, wenn es mit dem Baby schlaf nicht klappt:

  • Zieht die Spieluhr bei jedem Zimmergang wieder auf.
  • Bei jüngeren Babys (unter sechs Monaten) könnt ihr weißes Rauschen versuchen. Ihr könnt zum Beispiel einen laufenden Haarföhn aus dem Internet laden und abspielen (z.B. bei Youtube) oder schaut in unserem Artikel „Das Baby beruhigen“
  • Summt ein Einschlaflied. Wenn euer Kind ruhig geworden ist, geht langsam.

Informiert euch im Zweifel bei eurem Kinderarzt, welche Methode für euch die beste ist. Viel Glück und hoffentlich bald ruhige Nächte mit eurem Kind.

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3 Kommentare
  1. Tina
    Tina says:

    Also verwöhnen kann man ein Kind nicht mit Liebe und Geborgenheit! Verwöhnen geht nur materiell und da stellt sich eindeutig die Frage nach dem Alter des Kindes!
    Wenn es das einfordert, sollte jedes Baby alles bekommen. Man gewöhnt ein Baby nicht daran, auf dem Arm ein zu schlafen! Das ist der Grund, warum so viele junge Eltern überfordert und frustriert sind. Warum sollte jedes Baby gleich sein und warum darf man denn die Bedürfnisse nicht stillen?

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    • Andrea
      Andrea says:

      Über diesen Satz bin ich beim Lesen des sonst recht guten Artikels auch gestoßen. Man gewöhnt seinem Kind nicht an, nur auf dem Arm einzuschlafen! Bei uns war es sehr lange auch so. Entweder auf dem Arm einschlafen oder GAR NICHT! Wir hatten viele Tipps, mit denen wir gerade so leben konnten (Ferber kam NIE in Frage, auch wenn selbst der Kinderarzt so etwas in die Richtung empfohlen hatte) ausprobiert, kamen aber immer wieder auf das Einschlafen auf dem Arm zurück. Unser Baby brauchte einfach diese Nähe und was wäre ich für eine Mutter, wenn ich meinem Kind dieses Bedürfnis (ich möchte an dieser Stelle auf den Unterschied zwischen Bedürfnis und Wunsch hinweisen) nicht erfüllen würde. Und ich kenne genug Familien, bei denen es genauso war. Ich kenne aber auch Babys, die wurden nur hingelegt, Schnuller rein und ab ins Traumland! So unterschiedlich sind Babys! Und alle Babys dürfen so sein! Und die Eltern machen nichts falsch, auch wenn ihnen immer wieder das Gegenteil erzählt wird („Warum hast du den Quatsch mit dem Rumtragen überhaupt angefangen?“ – ohne Worte!!!).

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