Haben unsere Babys auch unterschiedliche Schlafphasen?

Baby durchläuft verschiedene Phasen beim SchalfenJa, unsere Babys haben schon im Mutterleib unterschiedliche Schlafphasen. Der Traumschlaf setzt bereits zwischen dem zweiten und dritten Schwangerschaftsmonat bei eurem kleinen Schatz ein.

Nach dem Stillen schlafen Babys besonders gerne. Das liegt an der Anstrengung und dem intensiven Gefühl von Geborgenheit und Nähe zu der Bezugsperson. Die wenigsten Babys schlafen einfach so aus Langeweile ein. Ein beruhigendes Geräusch welches dem im Mutterleib ähnelt oder die körperliche Nähe zu den Eltern ist oft der Übergang zum Einschlafen.

Es wird hier zwischen folgenden Schlafphasen unterschieden:

Der Traumschlaf

Babys träumen im ersten Lebensjahr fast doppelt so viel wie Erwachsene. Das liegt daran, dass sie viel mehr verarbeiten müssen und genau deshalb auch schneller lernen können. Wenn euer Baby mit den Augen rollt und dabei auch zucken sollte, schläft es in der sogenannten REM Schlafphase (Rapid Eye Movement, schnelle Augenbewegungen).

Dieser Schlaf ist besonders wichtig, denn in dieser Phase verarbeiten eure Kinder das am Tag erlebte. Je mehr eure Babys erleben, desto mehr haben sie zu verarbeiten. Der Hund bei Oma oder der Besuch von einem anderen Kind sind beispielsweise eindrucksvolle Erlebnisse, die jetzt verarbeitet werden müssen.

Bei gutem Schlaf geht in der Regel die Entwicklung auch besser voran. So wird euer Baby zum Beispiel auch früher krabbeln als andere Kinder. Es ist leider nicht eindeutig zu belegen, dass euer kleiner Schatz nachts länger durch schläft, wenn viel am Tag erlebt wurde.

In der Regel zeigt sich im Alltag aber, dass euer Baby besser schläft.

Die Dämmerschlafphase

Dieses Gefühl kennen wir alle. Kurz bevor wir richtig einschlafen, befinden wir uns in einem empfundenen Dämmerzustand. Wir dämmern sozusagen in den Tiefschlaf. Dies ist auch bei kleinen Kindern und Babys so.

Die Tiefschlafphase

Der Tiefschlaf ist der Schlaf, der am erholsamsten von allen Schlafphasen ist. Dieser Schlaf setzt abends nach der Dämmerphase und der REM-Schlafphase ein. Im Tiefschlaf schlafen eure Babys ganz ruhig und lassen sich auch durch Geräusche (Fernseher, Telefon oder Besuch) nicht wecken.

Diese Schlafphase ist von einem ruhigen Ein- und Ausatmen gekennzeichnet. Am Tage ist dies allerdings nicht so. Die Tiefschlafphase ist bei einem Mittagsschlaf sehr viel kürzer. Euer Baby ist hier viel leichter erweckbar.

Alle Phasen des Schlafes wiederholen sich mehrmals in einer Nacht. Viele Eltern haben das Gefühl, dass ihre Kinder in der ersten Hälfte der Nacht besser und tiefer schlafen als in der zweiten Hälfte. Dies ist darin begründet, dass eure kleinen Lieblinge in der zweiten Nachthälfte längere Traumschlafphasen als Tiefschlafphasen haben.

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