Macht das Abstillen Mütter traurig?

Frau ist traurig weil sie ihr Baby abstillt Ja, das Abstillen belastet viele Frauen. Aber besonders beim ersten Kind ist es ein sehr großer Schritt. Denn das Abstillen wird von vielen Müttern als erstes „Loslassen“ ihres Kindes empfunden.

Stillen fördert nicht nur die Bindung zwischen der Mutter und dem Kind, sondern wird oft vom Baby als besonders angenehm empfunden. Kaum ist das Baby an der Brust, ist es ruhig und zufrieden.

Für die Mütter geht durch das Abstillen das angenehme Gefühl das Baby immer schnell und effektiv beruhigen zu können verloren. Es ist darum besonders wichtig, einen Ersatz für das Stillen zu finden.

Legt eine gemeinsame Kuschelzeit fest

Ihr könnt zum Beispiel eine Stunde am Tag zusammen Mittagsschlaf machen und so mit eurem Baby kuscheln. So bekommen beide den benötigten Körperkontakt und euer Kind nimmt weiterhin euren beruhigenden Geruch wahr. Je nach Alter des Kindes, kann jetzt gemeinsames Spielen und Vorlesen einen besonderen pädagogischen Vorteil bringen und die Mutter-Kind Bindung stärken, welche beim Abstillen teilweise verloren geht.

So macht ihr jede Stillmahlzeit zu etwas besonderem

  • Kocht euch einen Tee und stellt ihn neben euren Lieblingsstillplatz.
  • Nehmt euch etwas zu Knabbern mit oder stellt euch einen kleinen Tisch auf, der leckeres mundgerechtes Obst oder Kekse bereit hält.
  • Nutzt die Ruhe beim Stillen auch dazu eure Reserven wieder aufzufüllen.
  • Wenn ihr euch wohl fühlt, fühlt sich euer Baby auch wohl.
  • Habt ihr eure Stillzeit mit vollen Zügen genossen wird es euch leichter fallen irgendwann diese Zeit stück für stück zu erstetzten.
  • Kleine Spielzeiten können jetzt eure intensiven Stillzeiten gut und genauso schön ausfüllen.

Beim zweiten Baby ist das Stillen noch genau so schön, aber in bestimmten Momenten auch stressig. Denn die Ruhe beim Anlegen, die Blicke die ausgetauscht werden beim stillen und die Zweisamkeit sind beim Geschwisterchen nicht mehr so intensiv. Außerdem ist es oft besanders kurz nach der Geburt sehr schmerzhaft. Gefühlt dauert es bei Geschwisterkindern länger bis das Stilen nicht mehr weh tut. Aber das liegt vor allem auch daran, dass beim Stillen sich die Gebärmutter verkrampft. So tut es nicht nur an der Brust weh sondern auch die Nachwehen sind beim zweiten und dritten Kind besonders schmerzhaft.Aber es gibt dennoch eine Ausnahme die viele Mütter berichten:

Das zweite Kind wird anders gestillt

Das zweite Kind trinkt Nachts mehr und das hat auch einen natürlichen Grund. Nachts findet das Stillen wieder in aller Ruhe und Zweisamkeit statt. Das Gefühl beim nächtlichen Stillen ist das gleiche wie beim ersten Kind, ohne unterbrochen zu werden oder nebenbei etwas zu erledigen.

Noch mehr Informationen zur Mutter-Kind Bindung findet ihr auch hier.

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