Abstillen aber wie?

Schmerzen durch Brustentzündung beim Abstillen vermeidenAbstillen ist ein umfangreiches Thema mit vielen verschiedenen Meinungen. Oftmals ist erst beim zweiten Kind eine Sicherheit im Umgang mit dem Baby und den stillen vorhanden.

Die wichtigsten Informationen zum Abstillen sind dann noch präsent. Wer sich unsicher ist, findet hier bei uns eine einfache Checkliste.

Abstillen wie mache ich es richtig?

  • Euer Baby sollte langsam an feste Nahrung gewöhnt werden.
  • Die täglichen Still-Mahlzeiten sollten nach und nach in Breikost gewandelt werden. (3-4 Wochen bis zur nächsten Mahlzeit abwarten)
  • Sobald ihr Brei gebt, solltet ihr auch abgekochtes Wasser oder Tee in der Flasche anbieten.
  • Den ersten Brei solltet ihr tagsüber geben, damit euer Baby diesen besser verdauen und ihr eventuelle Probleme besser erkennen könnt.
  • Grundsätzlich solltet ihr auf euer Gefühl hören. Möchte euer Baby noch an die Brust, gebt ihm ruhig Nähe. Diese kann dann aber auch nur in einer gemütlichen Mittagstunde sein oder sobald der Papa da ist, um das große Kind zu betreuen, ausfallen.
  • Wichtig ist jetzt auch auf regelmäßigen Stuhlgang zu achten. Bei der Umstellung zu Breikost, kommt es immer mal wieder zu Verstopfung.

Ihr wollt abstillen und bekommt ständig harte Brüste?

  • Trinkt jetzt Abstilltee. (gibt es in Reformmärkten)
  • Pfefferminz und Salbeitee wirken auch abstillend.
  • Bei starkem Milchstau könnt ihr eure Brüste massieren und so etwas Milch abführen.
  • Zur Not könnt ihr die Milch abpumpen (hier ist aber Vorsicht geboten, da das Abpumpen die Milchdrüsen zusätzlich anregt und das abstillen länger dauert)
  • Kühlt eure Brüste mit kalten Umschlägen. Hierfür eignen sich Quarkumschläge. Quark hat zusätzlich eine Entzündugshemmende Wirkung.
  • Habt etwas Geduld. Nach zwei bis drei Tagen haben sich eure Brüste oftmals an die ausgefallene Mahlzeit gewöhnt.
  • Tragt jetzt enge BHs. Dies wirkt unterstützend. Auf keine Fall aber welche mit Bügel. Der Bügel kann schmerzhafte Einschnürungen verursachen, die ihr nicht gleich mitbekommt.

Viele Frauen reden lieber mit ihrer Hebamme über viele Probleme. Das liegt auch daran, dass sie nachhause kommt. Hebammen haben oft tolle und einfache Tipps die ihr anwenden könnt. Eure Hebamme, könnt ihr auch noch nach der Wochenbettzeit um Hilfe bitten. Viele bieten auch zur ersten Breikost ein Treffen an. Sie wird euch bestimmt weiterhelfen oder euch Adressen geben, an die ihr euch wenden könnt.

Wenn ihr in sehr kurzer Zeit komplett abstillen müsst, lasst euch einmal von eurer Frauenärztin beraten und eventuell abstillende Mittel verschreiben, wenn ihr große Probleme habt.

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