Fötus nach den ersten drei Monaten

Nackenfaltenmessung: Das Geschäft mit der Schwangerschaft

Fötus nach den ersten drei MonatenEine Nackenfaltenmessung wird in der frühen Schwangerschaft durchgeführt. Hierbei wird die sogenannte Nackenfalte beim ungeborenen Baby untersucht und vermessen.

Diese Untersuchung kann nur zwischen der 11. und 14. Schwangerschaftswoche durchgeführt werden.

Was ist eine Nackenfaltenmessung?

Eine Nackenfaltenmessung ist die Messung am Hinterkopf im Halsbereich. Aber leider ist Nackenfaltenmessung nur innerhalb kurzer Zeit aussagekräftig. Denn dann sind die Organe des Babys noch nicht vollständig entwickelt sind. Die Nieren und das Lymphsystem entwickeln sich in diesen Wochen so stark das sie eine Flüssigkeit absondern die sich in der Nackenfalte ansammelt. Diese Flüssigkeit wird dann in der Länge und Breite vermessen.

Die Nackenfaltenmessung soll eventuelle Krankheiten und Behinderungen anzeigen. Aber oft wird diese Untersuchung ausschlaggebend für eine Abtreibung. Denn schwere Behinderungen können hier diagnostiziert werden. Dennoch werden Fehlbildungen von Chromosomen und das bekannte Downsyndrom sehr oft in dieser Untersuchung frühzeitig erkannt.

Kosten für die Nackenfaltenmessung

Die Kosten für diese Untersuchung werden nicht von der Krankenkasse übernommen. Sie liegen in etwa bei 15 bis 30 Euro. Hierbei handelt es sich allerdings ganz oft nur um eine flüchtige Begutachtung mit dem normalen Ultraschallgerät. Dies wird aber vom Frauenarzt individuell berechnet. Aber eine richtige Nackentransperenzmessung kann schnell bis zu 200 Euro kosten. Denn mit einem speziellen Ultraschallgerät kann alles ganz genau untersucht werden. Auch eine Untersuchung des Rückens und des Gesichtes ist enthalten.

Leider wird nur bei Frauen über 35 Jahren diese Untersuchung von der Krankenkasse übernommen. Ausnahmen bestätigen natürlich immer die Regel.

Wie sicher ist die Diagnosestellung bei der Nackenfaltentransperenzmessung?

Von 100 Kindern die das Downsyndrom haben, werden etwa ¾ bereits in der Schwangerschaft durch eine auffällige Nackenfalte erkannt. Das schlimmste in der Schwangerschaft ist aber, eine falsch-positive Diagnose. Hier liegt die Fehlerquote bei ca. 5 von 100 untersuchten, die eine auffällige Nackenfaltentransperenz zeigen. Aber je nach eingesetztem Verfahren kann die Fehlerquote variieren.

Sollten alle Schwangere diese Untersuchung durchführen lassen?

Bei jungen, gesunden Frauen die Schwanger werden und in deren Familien nichts bekannt ist, ist die Untersuchung nicht unbedingt notwendig. Aber grundsätzlich sollten Frauen die zu den Spätgebärenden gehören, diese Untersuchung durchführen lassen.

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