Wie erkenne ich ein hyperaktives Kind?

Hyperaktives KindBesonders anstrengende Phasen im Leben eines Kindes kennen alle Eltern. Andere Kinder werden jetzt oft mit dem eigenen Kind oder Baby verglichen.

Jetzt ist es besonders wichtig zu erkennen, ob ihr ein sehr aktives und neugieriges Kind habt, welches aber nicht gleich hyperaktiv sein muss.

Wie ich ein hyperaktives Kind erkenne

Für einen Außenstehenden, welcher euer Kind nicht täglich um sich hat, ist es fast unmöglich ein hyperaktives Kind wirklich zu erkennen. Ein hyperaktives Kind ist schon als Baby besonders unzufrieden. Es schreit viel und lässt sich durch Kuscheln oder Essen nicht beruhigen. Diese Kinder leiden oft unter starken Blähungen. Ein frühes „Schreibaby“ kann oft auch später anstrengend bleiben.

Allerdings muss nicht jedes Schreibaby später hyperaktive werden. Es kommt auch darauf an wie viele Kinder schon im Haushalt leben. Ich persönlich mache gerade die Erfahrung das oft die „dritten“ als Baby unruhiger sind als ihre Geschwister.

Kinder die unter Hyperaktivität leiden sind auch daran zu erkennen, dass sie besonders hartnäckig Grenzen austesten und sich nie lange alleine beschäftigen können. Sehr aktive Kinder können sich außerhalb von Trotzphasen in der Regel auch gut alleine beschäftigen.

Weiterhin ist oft bei diesen Kindern eine große Aggressivität und Sprunghaftigkeit zu erkennen. Das bedeutet das sie in einem Moment mit Freunden spielen und im nächsten wütend alle beschimpfen. Dabei ist natürlich auch wichtig wie es zuhause zu geht. Lernt ein Kind eine schlechte Umgangssprache aus dem Elternhaus, wird es diese auch bei seinen Freunde anwenden. Das muss dann nicht sofort eine Hyperaktivität bedeuten.

Wutanfälle haben alle Kinder

Wutanfälle, wenn einmal etwas nicht so gut läuft wie es das Kind möchte, haben alle Kinder. Mit zunehmendem Alter gehen diese Wutanfälle aber zurück, während ein hyperaktives Kind diese sogar noch im Schulalter haben kann. Wenn es sich über- oder unterfordert fühlt, schaltet es ab und macht mit Blödsinn  (z.B. „mit dem Stuhl kippeln) auf sich aufmerksam.

Wenn Eltern sich unsicher sind ob das eigene Kind hyperaktiv ist, sollte auf jeden Fall der Kinderarzt zu Rat gezogen werden. Dieser kennt sich gut mit diesen Kindern aus oder kann wertvolle Tipps und Therapien hinzuziehen. Die Diagnose „hyperaktiv“ wird auf jeden Fall nicht sofort ausgesprochen. Dazu gehören mehrere Konzentrationstest und andere Diagnoseverfahren.

Das hyperaktive Baby

Ein hyperaktives Baby ist noch sehr viel schwerer zu erkennen. Symptome können unterschiedlich stark vorhanden sein. Außerdem können die Symptome leicht mit anderen verwechselt werden. Ein Schreibaby zeigt gerne ähnliche Anzeichen. Die Gründe liegen aber oft woanders. Manchmal wird auch ein Wachstumsschub als ein Zeichen für Hyperaktivität verstanden. Letztendlich ist es klar, dass nur ein Arzt der euer Baby lange und in unterschiedlichsten Alltagssituationen erlebt, auch diese Diagnose stellen kann.

Tipp für sehr lebendige Kinder

Ihr müsst euch nicht immer vor Fremden oder Bekannten rechtfertigen. Blöde Sprüche müssen sich fast alle Eltern irgendwann einmal anhören. Es ist euer Kind und ihr liebt es so wie es ist. Warum solltet ihr euch also rechtfertigen müssen? Die Verwandten die euch sehr nahe stehen können euch verstehen und sind in den meisten Fällen im Alltag mit einbezogen. Irgendwann bekommt jedes Kind mit, wenn über sie/ihn gesprochen wird. Dann sollte es auf jeden Fall erkennen, dass ihr hinter ihm oder ihr steht.

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