Babybrei als erste Beikost zum Füttern

Beikost-Rezept ab dem 5. Lebensmonat

Babybrei als erste Beikost zum FütternDie Zubereitung der ersten Beikost zum Abstillen ist selbst für Eltern mit wenig Kocherfahrung simpel.

selbst gemachter Karottenbrei

Wichtig ist, dass ihr für den ersten Brei unbehandeltes Gemüse nehmt. Denn Karotten eignen sich besonders gut, da sie leicht zu verdauen sind und süßlich schmecken. Außerdem werden sie von vielen Babys gut angenommen. Karotten haben aber noch andere Auswirkungen, die nicht schlimm aber trotzdem gut zu wissen sind:

  • Durch das enthaltende Karotin, färbt sich die Haut gelblich
  • Karottenbrei kann zu Verstopfung beim Baby führen. Um das zu umgehen solltet ihr immer etwas Öl mit in den Brei rühren
  • Karotten werden vom Körper nur in ihre wichtigen Bestandteile gespaltet, wenn sie mit Fett oder Öl eingenommen werden
  • Karotten stärken die Sehkraft.

Gewürze wie Salz oder Pfeffer haben in der ersten Beikost nichts zu suchen.

Idealerweise verwendet ihr einen Kartoffel- oder Bio-Dünster. Nach 5-7 Minuten sind die Karotten weich aber haben noch eine gute Biss-Festigkeit.

Nach dem Dünsten, püriert ihr die Karotten mit einem Pürierstab.

Das Trinken nicht vergessen

Es ist ganz wichtig, dass ihr eurem Baby zu der Beikost immer etwas zu trinken anbietet. in leckerer Tee und Wasser sind hierbei eine gute Wahl. Auch wenn euer Baby noch mit Muttermilch ernährt wird, ist es wichtig immer mal wieder Flüssigkeit anzubieten. So lernt es das auch flüssigere Getränke nicht schlimm sind. Manchmal hilft es wenn ihr am anfang nur warme Getränke anbieten. Denn kaltes kann euer Baby verunsichern.

Ob der Flüssigkeitshaushalt optimal ist, könnt ihr am Stuhlgang eures Babys und dem Hautzustand erkennen. Ein gutes Beispiel ist die eingefallene Fontanelle, die am Kopf zu finden ist. Sobald die Fontanelle etwas einsinkt, ist das ein Zeichen für zu wenig Flüssigkeit im Körper eures Babys.

So kocht ihr am effizientesten

Damit euer Baby die Vitamine der Karotte gut aufnehmen kann, solltet ihr vor dem Pürieren einen Esslöffel Öl und wenig Wasser hinzufügen. Um nicht jeden Tag neu kochen zu müssen, kocht ihr idealerweise einen ganzen Topf und friert den Brei in kleinen Portionen ein. Um Platz im Eisfach eures Kühlschranks zu sparen, könnt ihr den Brei in Eiswürfeltüten füllen. So habt ihr den Brei in kleinen Portionen vorliegen, welches das Auftauen von Baby gerechten Mengen sehr vereinfacht.

Wenn euer Baby den ersten Brei gut verdaut und keine Beschwerden wie Blähungen bekommen hat, könnt ihr zum nächsten Gemüse greifen. Hier eignen sich dann Kartoffeln, Rote Bete, Kürbis Steckrüben…

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