Muttermilch abpumpen – 5 hilfreiche Tipps

Abgepumpte MuttermilchEs gibt viele Gründe für das Abpumpen von Muttermilch. Damit das Abpumpen der Muttermilch gut gelingt, findet ihr hier ein paar wertvolle Tipps aus der Praxis:

  • Die richtige Pumpe.
    Sprecht mit eurer Hebamme oder eurem Frauenarzt über das Thema und lasst euch eine elektrische Pumpe verschreiben. Oder leiht euch eine im Freundeskreis aus. Viele Apotheken verleihen auch elektrische Milchpumpen. Bei elektrischen Muttermilchpumpen müsst ihr etwas aufpassen, dass ihr nicht zu viel Muttermilch abpumpt und dadurch eine zu hohe Muttermilchproduktion bekommt.
  • Kontakt zum Baby beim Pumpen.
    Am besten ist natürlich nach dem Stillen die übergebliebene Milch abzupumpen. Diese ist besonders gehaltvoll und sättigend. Wer vor dem Stillen abpumpt bekommt eher die flüssige, besonders wasserhaltige Muttermilch. Der Kontakt zum Baby beim Abpumpen bewirkt eine Ausschüttung des Glückshormones Oxytocin. Dieses Hormon lässt die Milch in die Brustdrüsen einschießen. Ein Bild oder ein getragenes Kleidungstück können auch helfen. Außerdem erhöht das Stillen den Kalorienverbrauch.
  • Nur geringe Mengen abpumpen.
    Wenn ihr zusätzlich weiter über die Brust stillen wollt, solltet ihr anfangs pro Mahlzeit nur ca. 20 Milliliter abpumpen. Andernfalls wird eure Brust überstimmuliert und es kann dadurch zu einem Milchstau kommen. Wenn ihr die Muttermilch abpumpt weil eure Brüste hart sind und wehtun, solltet ihr nicht mehr als 20-30 Milliliter pro Seite abpumpen. Gerade beim Abstillen muss sich die Brust daran gewöhnen weniger zu produzieren.
  • Muttermilch immer kühlen.
    Egal wann ihr die Muttermilch zu füttert, die Milch sollte immer nach dem Abpumpen gekühlt werden. Wenn ihr sie nicht am selben Tag verbraucht, könnt ihr sie auch in dafür vorgesehenen Behälter abfüllen und einfrieren.
  • Die Zeit für sich nutzen.
    Lasst euch kein schlechtes Gewissen einreden wenn ihr mal eine Stunde für euch braucht und beispielsweise Oma oder Papa auf euer Baby aufpasst. Wenn ihr die Möglichkeit habt alleine etwas für euch zu machen, dann macht das. Und wenn es nur der Rückbildungskurs ist. Jede Auszeit ist gut für eure Milchproduktion.

Stillpausen aufgrund von entzündeten Brustwarzen, der Wiedereinstieg ins Arbeitsleben oder einfach einmal wieder unbefangen zu einem Sportkurs gehen. Alles sind Gründe für den Einsatz einer Milchpumpe. Eine Milchpumpe wird häufiger verwendet als angenommen und ist kein Grund sich dafür zu schämen.

Bei Handpumpen, müsst ihr unbedingt beachten, eine leichtgängige zu kaufen. Das Pumpen mit der Hand kann richtig anstrengend sein. Außerdem müsst ihr wissen, dass es relativ lange dauert bis die Milch fließt. Denn nur durch das einfache pumpen kommt nicht gleich die Milch in den Behälter. Da braucht ihr Gedult.

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