Karriere oder Schwangerschaft – muss ich mich entscheiden?

Vater macht Karriere mit KindEine große Kariere im Job kann auch für ein bis zwei Jahre verschoben werden. Eine Babypause wird in modernen Betrieben gut geheißen, denn Kinder sind später einmal unsere Zukunft.

Natürlich gibt es auch viele Betriebe die eine Schwangerschaft nicht gutheißen und danach auch ihre Mitarbeiter für den Job aussuchen. Wenn ihr in einem solchem Betrieb arbeitet, solltet ihr euch einmal selbst genau Fragen wie groß euer Kinderwunsch eigentlich ist.

Wenn ihr bereits beruflichen Erfolg habt und in einer guten Position arbeitet, wird die Entscheidung für das Kind umso schwieriger. Denn gute Posten im Betrieb können oftmals nicht länger als ein Jahr von anderen Personen vertreten werden. Für diese Fälle gibt es dann die Elternzeit, die euch und oder eurem Partner ermöglicht zuhause zu bleiben.

Das solltet ihr unbedingt beachten

In vielen Familien gibt es die Möglichkeit, dass der Vater zuhause bleibt und ihr als Frau nur im Mutterschutz zuhause bleibt. Diese kurze Zeit ist in allen Fällen gut zu überbrücken. Ihr solltet euch schon bevor ihr die Schwangerschaft beim Arbeitgeber angebt entscheiden, welcher Elternteil die Erziehung übernehmen will und wer das erste Jahr zuhause bleibt.

Beachtet bitte, das es in der Schwangerschaft auch mal zu einem Beschäftigungsverbot kommen kann. Denn einige körperlich sehr anstrengende Berufe werden besonders in den letzten Monaten der Schwangerschaft sehr anstrengend.

Natürlich sind Väter aktuell noch in der Minderheit beim Nutzen der Elternzeit aber ein zunehmender Trend zur Elternzeit bei den Männern ist schon zu erkennen. Väter welche Elternzeit beantragen, sind im wahrsten Sinne sehr „begehrt“. In den häufig von Müttern besuchten Krabbelgruppen werden Väter anerkennend und gerne wahrgenommen.

Wer bleibt zuhause?

Besonders wenn die Entscheidung, ob Mama oder der Papa zuhause bleibt von finanzieller Natur ist, ist es wichtig dass dieser Elternteil auch voll hinter der Entscheidung steht. Ein unzufriedener Elternteil der eigentlich etwas anderes machen möchte, ist schnell gereizt und ungeduldig. Dies überträgt sich dann auch auf das Baby und kann auch zu einer unzufriedenheit beim Baby führen.

Paare die einen hohen Kinderwunsch haben und sich nicht entscheiden können, ob ein Kind den beruflichen Werdegang wirklich nicht stört, sollten eine Pro- und Kontraliste aufstellen. Hierbei ist es wichtig eine Berücksichtigung der nächsten 5-10 Jahre durchzuführen.

Jeder sollte sich überlegen, wo man sich nach dieser Zeit sieht und ob es dann auch noch ein gleich hohes Verlangen nach einem Kind gibt. Dabei muss natürlich berücksichtigt werden, dass eine 35 jährige Frau nicht mehr so risikofrei schwanger wird, als eine 25 jährige.

Wie lange sollte ich zuhause bleiben?

In vielen Zeitschriften wird richtig dazu gedrängt nach einem Babyjahr wieder arbeiten zu gehen. Für viele Kinder ist aber die Krippe oder eine Tagesmutter nach einem Jahr eine wahre Tortur. Die Trennung vom erziehenden Elternteil weckt Verlustängste und kann später negative Auswirkungen bei der Entwicklung der Sozialkompetenz eures Kindes haben.

Auf der anderen Seite ist der Kontakt mit anderen Kindern wichtig, um das Sozialverhalten zu stärken. Zudem können viele Kinder, die sich schon früh in anderen Gruppen durchsetzten mussten, später auch oft besser durchsetzten und behaupten.

Es gilt also das „Für“ und „Wider“ abzuwägen und ganz individuell zu entscheiden, wie lange ihr zuhause bleibt. Wenn ihr die finanziellen Möglichkeiten besitzt die ersten drei Jahre zuhause zu bleiben, ist dies auf jeden Fall gut für euer Kind. In den Kindergarten kann euer Kind trotzdem gehen. Die positiven Eigenschaften des Kindergartens sind definitiv auch noch mit drei Jahren zu erlernen. Je länger ein Kind bei seinen Eltern bleiben kann, desto stärker wird sich in der Regel auch die Eltern-Kind-Bindung entwickeln.

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