Fantasievolle Kinder

Kinder Fantasie Angst vor Gespenstern oder anderen unheimlichen Fabelwesen kennen fast alle Menschen aus ihrer Kindheit.

Ist Fantasie gut für Kinder?

Mit ca. 2 1/2 Jahren fängt euer Kind langsam an seine Fantasie zu entwickeln. Ab dem Kindergartenalter wird diese dann immer umfangreicher.

Fantasie ist gut für die Entwicklung eurer Kinder. Sie fördert die Sprachentwicklung und erweitert den Wortschatz. Fantasiespiele fördern besonders wenn sie selbst ausgedacht sind. Denn so verarbeiten eure Kinder Eindrücke aus dem Alltag. Es wurde in Studien bereits erwiesen, dass fantasievolle Kinder als Erwachsene leichter Konflikte lösen oder sich in beängstigenden Situationen besser zu helfen wissen.

Fantasie sollte von den Eltern gefördert werden!

Regelmäßig Geschichten vorlesen und auch einmal ein bekanntes Ende der Geschichte verändern, bewirkt dass euer Kind sich auch Geschichten ausdenkt. Abstrakte Spiele können auch Eltern Spaß machen. Piratenspiele, Puppenwelten, Schule oder ähnliches beflügeln die Fantasie. Kinder sollten sich auch ihre eigenen Geschichten ausdenken können. Da wird dann schnell Bob der Baumeister zum Indianer und Lilifee zu einer liebevollen Mama.

Besonders Geschwister die vom Alter nicht so weit auseinander liegen, können richtige Fantasiewelten entwickeln.

Basteln, Malen oder andere kreative Spiele fördern auch die Fantasie des Bruders oder der Schwester. Dabei sollte unbedingt beachtet werden, dass euer Kind nicht überfordert wird. Richtige Bilder können Dreijährige beispielsweise noch nicht malen. Viel besser ist es, Farben zu beschreiben oder zu fragen was das Kind gerade malt. Eine Einkaufsliste aus Bildern zu malen kann eurem Kind richtig Spaß machen. Oft wird dann noch oft an Sachen gedacht, welche die Eltern selbst vergessen hätten.

Spielsachen die Fantasie fördern machen besonders viel Spaß. Kaufmannsladen, Puppenhäuser, Playmobil oder neue Bundstifte können mit elterlichen Ideen zu einem Feuerwerk der Fantasie werden. Der Polizist ist plötzlich der Räuber oder die Krankenschwester die Patientin. Hauptsache das Spiel macht Spaß. Situationen aus dem echten Leben werden so schon im Spiel verinnerlicht und bereiten euer Kind auf das spätere Leben vor.

Grenzen setzten

In der Fantasiewelt ist es aber auch wichtig Grenzen zu setzten. Sobald Kinder Angst bekommen, sollten Eltern unbedingt aufklären was Realität und was Fantasie ist. Computerspiele und Fernsehen sollten nie alleine gespielt oder angeschaut werden. Sobald ein Kind negative Rollenspiele spielt, (z.B. einem andern Kind weh tut) sollte eingegriffen werden.

Langes Diskutieren ist da eher kontraproduktiv. Kurze Anweisungen wie: „Schluss jetzt, es wird nicht geschubst“  sind gut. Wenn das alles nichts bewirkt, ist es am besser die Freunde nachhause zu schicken oder selbst nachhause zu gehen.

Ausgedachte Freunde:

Imaginäre Freunde darf es geben. Aber wenn euer Kind, viel mit ihrem ausgedachten Freund spricht und mit ihm spielt, möchte es ernst genommen werden. Es ist zwar schwierig ,wenn plötzlich einer mehr am Tisch sitzen muss, aber diese Freunde können dem Kind auch über Sorgen hinweg helfen. Es ist gut ein gesundes Mittelmaß zu finden. Der Freund kann gerne mit am Tisch sitzen aber ein Brot schmieren wir für ihn nicht. Fantasiewelt sollte Fantasiewelt bleiben.

Ein Tipp: Versucht den imaginären Freunden ein Gesicht zu geben. Manchmal funktioniert das super, wenn ihr eurem Kind neue puppen und ein neues Stofftier mitbringt. Dadurch hat der Freund ein Gesicht und wird zu einem treuen Begleiter der ersten lebhaften Kinderjahre.

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