Plötzlicher Kindstod

Sobald das Baby auf der Welt ist, beschäftigen Eltern sich häufig mit dem plötzlichen Kindstod. Auch unter SIDS bekannt, sind die Ursachen für den plötzlichen Kindstod nicht vollständig geklärt.

Da Kinder häufig im Schlaf sterben, ist es besonders wichtig hier die Risikofaktoren zu minimieren. Zu einer idealen Schlafumgebung gehört auch auch die Kenntnis der 3 R-Regel. Die Informationen darüber bekommen alle Eltern meist schon in der Klinik in Form von einer kleinen Broschüre.

3 R-Regel

  • Rückenlage beim Schlafen
  • Rauchfreie Umgebung
  • Richtig gebetet

Mit diesen Punkten ist gemeint, dass es wichtig ist euer Baby zum Schlafen immer auf den Rücken zu legen und nicht auf den Bauch. Zusätzlich ist es wichtig, dass ihr keine Bettdecken benutzt. Schlafsäcke gibt es bereits für die kleinsten Babys und in unterschiedlichen Größen und Wärmestufen. Das Kinderzimmer oder Elternschlafzimmer sollte auch nicht zu warm sein. 16-18 Grad ist ideal.

In der Praxis ist es mit der Temperatur aber nicht so einfach. Gerade bei Sommerkindern ist die Empfehlung schwer einzuhalten. Hier kann empfehlendswert sein, euer Baby nur im Body hinzulegen, ohne Schlafsack. Wenn eurem Baby zu kalt wird, wird es aufwachen und sich melden. Zusätzlich solltet ihr auf Kissen, Tücher und Kuscheltieren im Babybett verzichten.

Eigenes Zimmer oder Familienbett?

Beides ist nicht zu empfehlen, um das Risiko eines plötzlichen Kindstods zu minimieren. Das eigene Zimmer ist meist zu weit von euch entfernt. Aber auch das Familienbett wird als Hauptursache für den plötzlichen Kindstod gesehen. Denn wenn ihr euer Baby an euch, mit Decke und Kissen liegen habt und tief einschlaft, kann es sein. dass ihr euch auf euer Baby drauf legt. Es könnte aber auch passieren das euer Baby mit der Decke zugedeckt wird und dadurch erstickt. Um diese Risiken zu vermeiden, kann es besser sein, euer Baby in einem separaten Bett in eurem Schlafzimmer schlafen zu lassen.

Aber auch Krankheiten wurden festgestellt, die zum plötzlichen Kindstod führen!

Beispielsweise können sogenannte Enterobakterien Herzmuskelentzündungen auslösen. Diese Bakterien gelangen manchmal bei der Geburt in die Lunge des Kindes. Zusätzlich wird auch manchmal eine Unreife des Atemreflexes vermutet. Allesamt sind aber nur Theorien, die noch nicht standhafte durch Beweise oder signifikante Studien belegt wurden.

Die Kinder, welche am plötzlichen Kindstod sterben sind oft auch schwer aufweckbar. Zum Erwecken, müssen Eltern ihr Baby massieren, ausziehen oder die Windel wechseln. Das sind häufig Anzeichen dafür, dass ein Baby schwer erweckbar ist. Allerdings solltet ihr wissen, dass gerade kurz nach der Geburt auch Kinder Gelbsucht haben können. Das bedeutet, dass sie gelblich werden. Wenn dies auftritt ist es gut wenn euer Baby viel Tageslicht bekommt. Das Licht bewirkt ein Abbau von Bilirubin, das für die Gelbsucht verantwortlich ist. Hat euer Baby Gelbsucht, ist die Folge, dass es schwer erweckbar ist. Jungs sind vom plötzlichen Kindstod häufiger betroffen als Mädchen.

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